Tag für Tag: die Wüstentour ab Marrakesch in 7 Tagen
Die Route verbindet zwei Stadttage mit der klassischen Wüstenstrecke. Zwischen Marrakesch und Fès liegen über Merzouga weit über 1.000 Kilometer, doch dank des Ruhetags in der Wüste und der Nacht in Midelt bleiben die Fahrtage bei durchschnittlich etwa 4 bis 5 Stunden.
| Tag | Route | Highlights | Übernachtung |
|---|---|---|---|
| 1 | Marrakesch | Stadtführung: Bahia-Palast, Saadier-Gräber, Koutoubia, Souks; abends Jemaa el-Fna | Eigenes Riad in Marrakesch |
| 2 | Marrakesch – Tizi n'Tichka – Aït Benhaddou – Dadès | Hoher Atlas, UNESCO-Ksar, Ouarzazate, Rosental | Gästehaus im Dadès-Tal |
| 3 | Dadès – Todra – Erfoud – Merzouga | Felsformationen, Todra-Schlucht, Kamelritt zum Sonnenuntergang | Wüstencamp im Erg Chebbi |
| 4 | Rund um Merzouga | Sonnenaufgang, 4x4 zu Nomaden, Gnawa-Musik in Khamlia, Pool | Kasbah-Hotel am Wüstenrand |
| 5 | Merzouga – Rissani – Ziz-Tal – Midelt | Palmenoase, Tizi n'Talghoumt-Pass | Hotel in Midelt |
| 6 | Midelt – Azrou – Ifrane – Fès | Zedernwälder mit Berberaffen, „Schweiz Marokkos“ | Eigenes Riad in Fès |
| 7 | Fès | Medina Fès el-Bali, Königspalast, Mellah, Chouara-Gerbereien | Abreise |
Für wen eignet sich diese Marokko-Wüstentour ab Marrakesch?
Wer in Marrakesch landet und eine Woche Zeit hat, steht oft vor der Wahl: zurück nach Marrakesch oder weiter nach Fès? Diese Rundreise geht in einer Linie nach Fès und spart so die doppelte Strecke. Sie eignet sich besonders für:
- Erstbesucher, die mit geführten Stadttagen den besten Einstieg in Medinas wollen.
- Familien und Paare, die nach der Wüste lieber einen Nachmittag am Pool verbringen als im Auto.
- Kulturinteressierte, die zwei der großen Königsstädte gründlich erleben möchten.
Alternativen ab Marrakesch
Wer zurück nach Marrakesch möchte oder weniger Zeit hat, findet passende Routen: die 3 Tage Wüstentour von Marrakesch nach Merzouga mit Rückkehr nach Marrakesch, die 5 Tage Wüstentour von Marrakesch nach Fès ohne Stadttage oder mit mehr Zeit die 9 Tage Rundreise von Marrakesch nach Casablanca. Alle Optionen bündelt die Seite private Touren ab Marrakesch.
Die Wüstennacht im Erg Chebbi: Camp, Kamele und Hotel
Am dritten Nachmittag erreichen Sie Merzouga. Mit kleinem Tagesrucksack geht es auf dem Dromedar in die Dünen, mit Halt zum Sonnenuntergang. Der Kamelritt zum Camp hängt von der Verfügbarkeit der Kamele an diesem Tag ab. Sind keine verfügbar, fahren Sie mit dem Geländewagen ins Camp, halten für den Sonnenuntergang auf den Dünen und holen den Kamelritt am nächsten Morgen auf dem Rückweg nach.
Im Camp schlafen Sie in einem privaten Zelt, normalerweise für zwei Personen, mit eigenem Bad und WC. Daneben arbeiten wir mit einem Partnercamp, dessen Zelte klimatisiert sind. Die Rundreise ist in den Kategorien Komfort und Luxus buchbar; das Upgrade betrifft das Dadès-Tal und das Camp. In Merzouga selbst gibt es keine Luxushotels, sondern saubere, gut geführte Komforthäuser – die Hotelnacht am Wüstenrand ist daher in beiden Kategorien gleich.
Der vierte Tag bleibt fahrfrei: 4x4-Fahrt durch die Hammada zu Nomaden, Besuch in Khamlia und ein freier Nachmittag. Für Action sorgen auf Wunsch Quad oder Sandboarding, siehe Wüstenaktivitäten in Merzouga.
Leistungen: Was ist im Preis enthalten?
Laut Tourbeschreibung inklusive:
- Flughafenabholung in Marrakesch (bei Bedarf), Abholung am Hotel und Transfer zum Flughafen oder Hotel in Fès
- 7 Tage privates, klimatisiertes Fahrzeug mit Fahrer-Guide, Treibstoff und Maut
- 4 Nächte auf der Strecke: Dadès-Tal, Wüstencamp, Merzouga, Midelt
- 4 Frühstücke und 4 Abendessen
- Kamelritt und 4x4-Ausflug zu den Nomaden
- lizenzierte Stadtführer in Marrakesch (Tag 1) und Fès (Tag 7)
Nicht enthalten sind die Riads in Marrakesch und Fès, die Sie nach eigenem Geschmack buchen, außerdem internationale Flüge, Mittagessen, Abendessen in den Städten, Getränke, Eintritte (etwa Bahia-Palast oder Saadier-Gräber) und Trinkgelder.
Unsere Fahrer-Guides sprechen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch; einige sprechen etwas Deutsch – fragen Sie bei der Buchung nach.
Reisezeit und Tipps für eine Woche Marokko
- Frühling (März bis Mai): angenehm in Städten und Wüste, Rosenblüte im Rosental.
- Sommer: sehr heiß in Marrakesch, Fès und Merzouga; Atlas, Midelt und Ifrane bieten Abkühlung.
- Herbst (September bis November): stabiles Wetter, ideal für Rundreisen.
- Winter: sonnige Tage, kalte Nächte, Schnee am Tizi n'Tichka und in Ifrane möglich.
In den Medinas lohnt sich bequemes Schuhwerk, in den Gerbereien hilft ein Minzezweig gegen den Geruch. Kleiden Sie sich in Städten und Dörfern eher bedeckt. Der Dirham (MAD) ist eine geschlossene Währung; Bargeld brauchen Sie für Souks, Mittagessen und Trinkgeld. Handeln gehört in den Souks dazu – mit Humor und Geduld. Mehr zur Startstadt im Marrakesch Reiseführer.