10 Tage Marokko Rundreise ab Casablanca: Tag für Tag
Die Route nutzt die Ankunft in Casablanca für einen Bogen durch den Norden, bevor es über den Mittleren Atlas in die Wüste und über den Hohen Atlas nach Marrakesch geht. Drei UNESCO-Welterbestätten liegen direkt am Weg: Volubilis, die Medina von Fès und Aït Benhaddou.
| Tag | Route | Highlights | Übernachtung |
|---|---|---|---|
| 1 | Casablanca – Rabat | Hassan-II.-Moschee, Hassan-Turm, Mausoleum Mohammed V. | Rabat |
| 2 | Rabat – Chefchaouen | Rif-Gebirge, blaue Medina | Chefchaouen |
| 3 | Chefchaouen – Fès | Volubilis (UNESCO), Meknès, Bab Mansour | Fès |
| 4 | Fès | Geführte Tour durch Fès el-Bali, Gerberei Chouara | Fès |
| 5 | Fès – Merzouga | Ifrane, Zedernwald bei Azrou, Midelt, Ziz-Tal | Hotel am Erg Chebbi |
| 6 | Sahara | 4x4-Tour zu Nomaden, Khamlia, Kamelritt zum Sonnenuntergang | Wüstencamp |
| 7 | Merzouga – Dadès | Sonnenaufgang, Erfoud, Todra-Schlucht | Dadès-Tal |
| 8 | Dadès – Marrakesch | Rosental, Ouarzazate, Aït Benhaddou, Tizi n'Tichka | Marrakesch |
| 9 | Marrakesch | Stadtführung, Bahia-Palast, Souks, Jemaa el-Fna | Marrakesch |
| 10 | Marrakesch | Freizeit oder optional Essaouira, Flughafentransfer | – |
Für wen passt die Rundreise Casablanca–Marrakesch über die Wüste?
Viele Flüge aus dem deutschsprachigen Raum landen in Casablanca. Diese Route macht daraus einen Vorteil: Sie starten an der Atlantikküste, sehen den grünen Norden und enden in Marrakesch, wo der Rückflug oft günstig ist. Sie eignet sich für:
- Erstreisende, die Chefchaouen, Fès, die Sahara und Marrakesch in einer Reise verbinden möchten.
- Paare und Familien, die ein privates Fahrzeug und flexible Stopps schätzen.
- Reisende, die die Wüste in Ruhe erleben wollen: Zwei Nächte in Merzouga, erst im Hotel am Dünenrand, dann im Camp, geben Zeit für Nomadenbesuch, Kamelritt und Sternenhimmel.
Wer etwas mehr Zeit hat, ergänzt Küste oder Atlas auf der 12 Tage Marokko Rundreise ab Casablanca. Für eine kürzere Variante bietet sich die 8 Tage Rundreise ab Casablanca an. Alle Routen ab der Wirtschaftsmetropole finden Sie unter private Rundreisen ab Casablanca.
Fahrzeiten und Tempo: wie viel Zeit verbringt man im Auto?
Marokko ist größer, als viele denken. Diese Richtwerte helfen bei der Einschätzung, Pausen nicht eingerechnet:
- Casablanca – Rabat: etwa 1 Stunde auf der Autobahn.
- Rabat – Chefchaouen: rund 3,5 bis 4 Stunden.
- Chefchaouen – Volubilis – Fès: etwa 4 bis 5 Stunden.
- Fès – Merzouga: der längste Tag, rund 7 bis 8 Stunden mit Stopps in Ifrane, Azrou und Midelt.
- Merzouga – Dadès-Tal: etwa 5 Stunden inklusive Todra-Schlucht.
- Dadès – Marrakesch: rund 7 Stunden mit Aït Benhaddou und dem Tizi n'Tichka auf etwa 2.260 m.
Ausgeglichen wird das durch drei Tage mit wenig oder ohne Fahrt: Fès (Tag 4), die Sahara (Tag 6) und Marrakesch (Tag 9). Der Kamelritt zum Camp hängt von der Verfügbarkeit der Kamele ab; gibt es an dem Tag keine, fahren Sie mit dem Geländewagen und einem Sonnenuntergangsstopp auf den Dünen ins Camp und reiten am nächsten Morgen zurück.
Inklusivleistungen, Unterkünfte und Guide-Sprachen
Enthalten sind laut Programm: Abholung am Flughafen Casablanca und Rücktransfer am letzten Tag, privates klimatisiertes Fahrzeug mit Fahrer-Guide inklusive Treibstoff und Maut, 9 Nächte (Rabat, Chefchaouen, 2x Fès, Hotel in Merzouga, Wüstencamp, Dadès-Tal, 2x Marrakesch), tägliches Frühstück, 3 Abendessen (Merzouga, Camp, Dadès), Kamelritt, 4x4-Ausflug sowie lokale Stadtführer in Fès und Marrakesch.
Nicht enthalten sind internationale Flüge, Visa-Gebühren (falls zutreffend), Mittagessen, Abendessen in den Städten, Getränke, Eintritte und Trinkgelder.
Die Unterkünfte sind Riads in den Medinas, ein Kasbah-Hotel am Dünenrand, ein Guesthouse im Dadès-Tal und ein Wüstencamp mit privaten Zelten, jeweils mit eigenem Bad und WC. Sie können zwischen Komfort und Luxus wählen; das Upgrade wirkt sich im Dadès-Tal und im Camp aus, denn in Merzouga gibt es keine Luxuskategorie, sondern komfortable, gepflegte Hotels. Mehr dazu im Ratgeber Übernachten in Marokko.
Unsere Fahrer-Guides sprechen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch; einige sprechen etwas Deutsch, fragen Sie bei der Buchung danach.
Reisezeit, Kleidung und Geld: Tipps für 10 Tage Marokko
- März bis Mai und September bis November sind ideal: angenehme Temperaturen an der Küste, im Norden und in der Wüste.
- Im Sommer wird es in Fès, Merzouga und Marrakesch sehr heiß, oft über 40 °C; Besichtigungen finden dann früh am Morgen statt.
- Im Winter sind die Tage sonnig, Nächte im Atlas und in der Wüste aber frostig; auf dem Tichka-Pass ist Schnee möglich.
Packen Sie mehrere Schichten, eine warme Jacke für Abende im Camp, bequeme Schuhe für Medinas und Volubilis sowie Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, etwa für die Hassan-II.-Moschee. Der marokkanische Dirham (MAD) ist eine geschlossene Währung; Bargeld bekommen Sie an Automaten in Casablanca, Rabat, Fès und Marrakesch, unterwegs in kleinen Orten kaum. Während des Ramadan läuft die Rundreise normal, nur einige Restaurants öffnen tagsüber nicht. Einen Monatsüberblick gibt unser Ratgeber zur besten Reisezeit für Marokko.